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TitelMedizinische Radioisotope im Abwasser - Umweltproblem oder Umwelttracer?
Autor(en)Fischer, Helmut W./
Schlagwort(e)Abwasser medizinische Radioisotope nukleare Umweltbelastung
Heft/Jahr1/2011
Seite/Seitenzahl64/5
AbstractDie Routineüberwachung von Abwasser und Klärschlamm zeigt bundesweit einen kontinuierlichen Eintrag charakteristischer Radioisotope aus der nuklearmedizinischen Anwendung. Die wichtigsten Isotope sind 99m Tc in der Diagnostik und 131 in der Therapie, die eingesetzten Aktivitäten liegen im Gigabecquerelbereich. Die systematische Untersuchung von Zu- und Ablauf sowie Primärschlamm einer Kläranlage zeigt für beide Isotope charakteristische Zeitverläufe. Für 131 I stimmen die ermittelten Werte gut mit Abschätzungen der Strahlenschutzkommission überein. Untersuchungen von Flusssediment weisen 131 I über 40 Kilometer des Flusslaufs nach, mit einem Maximum am Kläranlagenauslauf. Die Werte stimmen gut mit einfachen Modellen überein, eine detaillierte Modellierung erscheint aussichtsreich. Die berechenbare Strahlenexposition liegt im Nano- bis Mikrosievertbereich.

 

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