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TitelWas gibt es Neues in der Strahlenbiologie?
Autor(en)Bencsik-Theilen, Alena Anna/ Breckow, Joachim/ Drexler, Guido A./ Gaipl, Udo S./ Hornhardt, Sabine/ Kulka, Ulrike/ Müller, Wolfgang-Ulrich/ Multhoff, Gabriele/ Rave-Fränk, Margret/ Romm, Horst/
Schlagwort(e)Comet-Assay DNA-Methylierung DNA-Reparatur Epigenetik FISH Gamma-H2AX-Fluoreszenzmikroskopie Homologe Rekombination Microbeam Mikrokernanalyse microRNA OMICs Strahlenempfindlichkeit Strahlentherapie
Heft/Jahr4/2010
Seite/Seitenzahl3/38
AbstractDie aktuelle strahlenbiologische Forschung zeichnet sich durch vielfältige Anwendungsgebiete und Arbeitsmethoden aus. Biotechnologische und molekularbiologische Verfahren nehmen dabei einen breiten Raum ein. Die γ-H2AX-Fluoreszenzmikroskopie beispielsweise ermöglicht die Untersuchung von DNA-Doppelstrangbrüchen in einem Dosisbereich von etwa 1 mSv. Mit Microbeam-Experimenten lassen sich strahlen - induzierte Veränderungen innerhalb subzellulärer Strukturen in Dimensionen von weniger als 1 μm beobachten. Die Untersuchung von DNA-Reparatursystemen spielt nach wie vor eine bedeutende Rolle. Als Beispiel werden die verschiedenen Facetten der Homologen Rekombination beleuchtet. Ein mittlerweile sehr starkes Einsatzfeld für strahlenbiologische Untersuchungen stellt die Strahlentherapie dar. Hier stehen Untersuchungen zu unterschiedlichen Empfindlichkeiten verschiedener Zellsysteme in gesundem Gewebe und im Tumorgewebe im Vordergrund. In Bezug auf die strahleninduzierte Krebsentstehung rücken in jüngster Zeit zusätzlich zu den genetischen Betrachtungen sogenannte „epigenetische“ Faktoren in das Blickfeld der strahlenbiologischen Forschung. Hierbei geht es im Wesentlichen um intrazelluläre Regelungsprozesse, deren Struktur nicht auf der DNA, also nicht genetisch, gespeichert ist.

 

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