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TitelKiKK: Eine unendliche Geschichte oder der lange Weg der Erkenntnis?
Autor(en)Michel, Rolf/ Müller, Wolfgang-Ulrich/
Schlagwort(e)KiKK-Studie Krebs im Kindesalter Strahlenexposition durch Kernkraftwerke Strahlenrisiko
Heft/Jahr3/2009
Seite/Seitenzahl30/7
AbstractMehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung der KiKK-Studie, in der ein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk zum Zeitpunkt der Diagnose und dem Risiko, vor dem 5. Geburtstag an Krebs bzw. Leukämie zu erkranken, berichtet wurde, hat die SSK ihre Stellungnahme zur KiKK-Studie und die wissenschaftliche Begründung dieser Stellungnahme am 26.2.2009 in einem Fachgespräch in Bonn mit ca. 160 Teilnehmern der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Artikel beschreibt die Hintergründe der Beratungen und gibt eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse und Schlussfolgerungen der SSK. Insgesamt bleibt das Ergebnis unbefriedigend, da die SSK keine Erklärung für die in der KiKK-Studie beobachteten Ergebnisse geben konnte. Dies konnte allerdings angesichts des bisherigen internationalen Wissensstandes zur Entstehung von Krebs im Kindesalter von der SSK nicht erwartet werden. Die SSK konnte zwar die von den Kernkraftwerken ausgehende Strahlenexposition, die selbst an den ungünstigsten Einwirkungsstellen für die überkonservativen Referenzpersonen der AVV zu § 47 StrlSchV um Größenordnungen geringer als die natürliche Strahlenexposition und ihre Schwankungsbreite ist, als Ursache ausschließen. Alle darüber hinausgehenden Erklärungsversuche sind Spekulation. Es ist noch ein langer Weg zur Erkenntnis, wie Krebs im Kindesalter entsteht und wie die in der KiKK-Studie beobachteten Ergebnisse oder andere kleinräumige Erhöhungen des Krebsrisikos zu erklären sind.

 

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