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TitelStrahleninduziertes Krebsrisiko bei niedrigen Dosen und Dosisleistungen?
Autor(en)Harder, Dietrich/
Schlagwort(e)LNT Hypothesis Low Level Exposure Radiation Risk Epidemiology Radiation Biology
Heft/Jahr2/2006
Seite/Seitenzahl37/7
AbstractIm Dosisbereich unterhalb einiger zehn Millisievert bei soliden Tumoren bzw. etwa zehn Millisievert bei der Leukämie ist ein epidemiologischer Nachweis der strahleninduzierten Karzinogenese aus methodischen Gründen nicht möglich. Über die Richtigkeit der LNT-Hypothese in diesem unteren Dosisbereich muss daher die Strahlenbiologie entscheiden. Viele Erkenntnisse weisen darauf hin, dass der wesentliche Angriffspunkt der Strahlung bei niedrigen Dosen nicht bei der Initiationsphase der Karzinogenese, sondern dem Promotionsstadium und der Phase der klonalen Expansion liegt. Dieses Szenarium bietet Erklärungsmöglichkeiten für die im Tierversuch und am Menschen bei niedrigen Dosen und Dosisleistungen beobachteten nichtlinearen, teilweise schwellenförmigen Dosis-Wirkungs-Beziehungen. Maßnahmen des praktischen Strahlenschutzes können jedoch nicht bis zur endgültigen Bestätigung oder Falsifizierung der LNT-Hypothese aufgeschoben werden. Daher besteht Einvernehmen, dass zusätzlich zur normalen natürlichen Strahlenexposition das rechnerische "LNT-Modell" als Orientierungshilfe verwendet wird.

 

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