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TitelAnwendung von Beta-Strahlern in der Medizin
Autor(en)Barth, Ilona/ Mielcarek, Jürgen/ Rimpler, Arndt/
Schlagwort(e)Beta-Photonen-Teilkörperdosimeter Betastrahlung berufliche Strahlenexposition lokale Hautdosis Nuklearmedizin Strahlentherapie
Heft/Jahr2/2005
Seite/Seitenzahl52/9
AbstractDie Anwendung von offenen und umschlossenen β-Strahlern in der Nuklearmedizin und in der Strahlentherapie hat in letzter Zeit beträchtlich zugenommen. In großem Umfang werden z. B. bei der Radiosynoviorthese (RSO) entzündliche Gelenkerkrankungen durch Injektion von 90Y, 186Re oder 169Er-Lösungen behandelt. In der vaskulären Brachytherapie (IVB) kommen 90Sr/90Y und 32P oder 188Re zum Einsatz. Erst seit kurzem ist die Radioimmuntherapie (RIT) maligner Lymphome mit 90Y markierten Antikörpern zugelassen.
Diese Therapieverfahren können zu hohen Teilkörperexpositionen beim medizinischen Personal führen, wenn der Strahlenschutz nicht ausreichend berücksichtigt wird.
Bei der Anwendung der genannten Therapiemethoden wurden Untersuchungen der Strahlenexposition des Personals durchgeführt. Die Messung der lokalen Hautdosis, Hp(0,07), erfolgte mit Dünnschicht-Thermolumineszenzdetektoren (TLD) an den Händen der Ärzte und Assistenten.
An den Messergebnissen wird deutlich, dass Überschreitungen des Jahresgrenzwertes für die Haut von 500 mSv auftreten können. Es wurden Strahlenschutzmaßnahmen vorgeschlagen, eingeführt und erprobt, die zu Verringerungen der β-Exposition um ein bis zwei Größenordnungen führten.
Darüber hinaus werden einige grundsätzliche Probleme der Überwachung der Hautdosis durch β-Strahlung mit amtlichen Dosimetern diskutiert.

 

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