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TitelNatürliche Radioaktivität und Strahlenschutz gestern und heute
Autor(en)Landrock, Konrad/
Schlagwort(e)NORM StrlSchV 2001, Teil 3 Thorium in optischen und optoelektronischen Linsen
Heft/Jahr3/2002
Seite/Seitenzahl38/5
AbstractEine der "klassischen Gefahrenquellen" stellt die "Verwendung und Verarbeitung von (natürlich vorkommenden) radioaktiven Substanzen in Betrieben, die nicht auf ihre routinemäßige Verarbeitung eingerichtet sind und daher keinen Strahlenüberwachungsdienst besitzen" dar. Beispiele sind die Verwendung von Thorium zur Herstellung optischer Gläser mit besonders hohem Brechungsindex in der Mitte des vorigen Jahrhunderts und gegenwärtig der Zusatz von Thoriumfluorid bei der Herstellung optoelektronischer Linsen zur Erzielung hochwertiger IR-Antireflexionsbeschichtungen. Trotz (oder wegen?) merklicher Verringerung der Grenzwerte für Inhalation (Faktor 10 -1) in den vergangenen 50 Jahren sind die Probleme von damals nicht verschwunden. Die Risiken sind sicher kleiner geworden, aber nicht zu verharmlosen.
Nach wie vor scheint es notwenig zu sein, den Herstellern und Anwendern professionelle Hilfe beim Risikomanagement zu leisten und möglichst die radioaktiven Zusatzstoffe durch inaktive zu ersetzen.

 

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