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TitelRadiocäsiumbelastung von Schwarzwild: Ursachen und Verlauf bis heute
Autor(en)Pohlschmidt, Jörg/
Schlagwort(e)Cäsium-Belastung Tschernobyl-Folgen
Heft/Jahr3/2000
Seite/Seitenzahl29/5
AbstractAnhand von annähernd 500 Schwarzwildproben wurde ermittelt, dass die Cäsium-137-Belastung unter bestimmten Voraussetzungen weitgehend von der Baummast (im Wesentlichen Eicheln und Bucheckern) abhängig ist. Entfällt diese vorrangige Nahrungsquelle, so sind die Tiere gezwungen, durch Brechen (=wühlen) Futter vermehrt aus den oberen Bodenschichten zu gewinnen, die regional höchst unterschiedlich kontaminiert sind. Dies wird sich in absehbarer Zeit wenig ändern, da die Minderung des Cs-137 im Waldboden vorrangig durch seine Halbwertszeit von 30 Jahren bestimmt wird. Die Untersuchungsergebnisse lassen sich im Prinzip auf alle (Schad-)Stoffe, die an entsprechenden Stellen abgelagert sind, übertragen. Rückstandsuntersuchungen, insbesondere in Verbindung mit der Ermittlung von Zeittrends, sind daher beim Schwarzwild - wegen der Abhängigkeit von der Baummast - entsprechend problematisch.

 

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