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TitelWo kommt das Plutonium um Krümmel her?
Autor(en)Wolter, Wolfgang/
Schlagwort(e)KKW Krümmel Umwelt-Plutonium Umweltüberwachung
Heft/Jahr2/2001
Seite/Seitenzahl38/8
AbstractVeranlasst durch Arbeiten von Prof. Schmitz-Feuerhake, führt das Ministerium für Finanzen und Energie des Landes Schleswig-Holstein umfangreiche Untersuchungen zur Bestimmung von Plutonium, Americium und Cäsium in Hausstaub (Dachbodenstaub) durch. Bei der Untersuchung wurden 10 Staubproben aus der Nahumgebung des Kernkraftwerks Krümmel (Untersuchungsgebiet) sowie 14 Proben aus Vergleichsgebieten in Schleswig-Holstein unter vergleichbaren Bedingungen entnommen. Diese Proben wurden vom Institut für Kernchemie der Universität Mainz sowie von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA-ITL) Kiel ausgemessen.
Die Gegenüberstellung der Aktivitätskonzentrazionen des Staubs im Untersuchungsgebiet (Umgebung KKK, GKSS) und im Vergleichsgebiet ergab für alle Nuklide des Plutoniums (Pu-239, Pu-240, Pu-241, Pu-139) sowie des Cäsiums (Cs-134 und Cs-137) eine beeindruckende Übereinstimmung der Messwert-Verteilungen. Signifikante Abweichungen wurden nicht festgestellt. Die Übereinstimmung der Ergebnisse ist auch bei den Isotopenverhältnissen 240Pu, 239Pu, 241Pu sowie 134Cs, 137Cs gegeben. Ein Einfluss der kerntechnischen Anlagen (KKK, GKSS) auf die Nuklidkonzentration des Plutoniums und des Cäsiums im Untersuchungsgebiet ist auch nicht ansatzweise sichtbar.
Die vorliegenden Messergebnisse widerlegen die von Prof. Schmitz-Feuerhake aufgestellten Behauptungen über die Rolle des Kernkraftwerks Krümmel als Verursacher des Plutoniumgehalts im Hausstaub.

 

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