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TitelRadon in Wasserwerken: Ursache möglicher externer Strahlenexposition
Autor(en)Stüber, Jeannette/ Wisser, Sascha/
Schlagwort(e)Radon natürliche Strahlenexposition Wasserwerke
Heft/Jahr4/2001
Seite/Seitenzahl46/4
AbstractIn zahlreichen deutschen Wasserwerken werden Luftentfeuchter zur Reduzierung der Luftfeuchigkeit eingesetzt. Durch den Betrieb dieser Anlagen kann es zu einer erheblichen Anreicherung von Radonfolgeprodukten auf den Filtermatten kommen. Das radioaktive Edelgas Radon gelangt über das Rohwasser in die Wasserwerke und entgast im Zuge der Trinkwasseraufbereitung in die Raumluft. Die ermittelten spezifischen Aktivitäten der kurzlebigen Radonfolgeprodukte auf Filtermatten liegen in einer Größenordnung von bis zu 45 Bq/g. In der näheren Umgebung der untersuchten Luftentfeuchter konnte weiterhin eine deutliche Erhöhung der Strahlenexposition nachgewiesen werden. Die Ortsdosisleistung im Umkreis von einem Meter um einen Luftentfeuchter betrug bis zu 2,1 Mikro-Sievert pro Stunde. Eine potentielle Gefährdung für die Mitarbeiter von Wassergewinnungsanlagen besteht insbesondere beim Wechsel von Filtermatten und bei einem längeren Aufenthalt in unmittelbarer Umgebung von belasteten Luftentfeuchtern. Zur Abschätzung des Gefährdungspotentials für das Personal sollten Luftentfeuchter in Wasserwerken radiometrisch überwacht werden.

 

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