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TitelTokaimura I: Bewertung der Ereignisse aus der Sicht des Strahlenschutzes
Autor(en)Völkle, Hansruedi/
Schlagwort(e)Kritikalitätsunfall Neutronendosen Spaltmaterial
Heft/Jahr1/2000
Seite/Seitenzahl58/7
AbstractAm 30. September 1999 ereignete sich in der japanischen Urankonversionsanlage Tokaimura der Japan Nuclear Fuels Conversion Company Limited (JCO) ein Kritikalitätsunfall mit angereichertem 235U. Es kam zu einer rund 20 Stunden dauernden, sich selbst erhaltenden, unkontrollierten nuklearen Kettenreaktion. Diese hatte eine starke Neutronen- und Gamma-Strahlung zur Folge, die bei drei Mitarbeitern zu sehr hohen Strahlendosen mit möglicherweise tödlichen Folgen führte. Sie wurden unverzüglich hospitalisiert und die Ärzte setzten alle Mittel der modernen Spitzenmedizin zu ihrer Rettung ein. Auch in der näheren Umgebung des Betriebes kam es während dieser Zeit zu erhöhten Neutronen- und Gamma-Ortsdosen. Die Freisetzung von Radioaktivität war dagegen gering. Der Aufsatz beschreibt den Ablauf des Unfalles, die Maßnahmen zur Beendigung der Kettenreaktion, die medizinischen Rettungsmaßnahmen für die drei Strahlenopfer, die eingeleiteten Maßnahmen für den Bevölkerungs- und Umgebungsschutz sowie eine Bewertung des Ereignisses aus der Sicht des Strahlenschutzes sowie am Schluss einige grundsätzliche Überlegungen zur Sicherheit technischer Einrichtungen. Das Ereignis wurde als Level 4 auf der INES-Skala eingestuft.

 

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